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Anlass
Am 11. März haben Flandern und die Niederlande eine Dritte Vereinbarung (MvO3) in Bezug auf gegenseitige Zusammenarbeit im Zusammenhang mit dem Schelde-Ästuarium unterzeichnet. Im Rahmen deren Umsetzung beschloss die Technische Schelde-Kommission (TSC) die Einrichtung einer Projektgruppe zur „Sondierung maritimen Zugangs zum Kanal Gent-Terneuzen im Hinblick auf die logistischen Möglichkeiten“, KGT2008.
Die Projektgruppe muss die internationale Sondierung spätestens im September 2008 abgeschlossen haben. Diese Erkundung muss zu einer guten Beschlussfassung geeignet sein und muss flämische und niederländische Interessen gleichermaßen widerspiegeln.
Zielsetzungen
Die Zielsetzung der Projektgruppe „Sondierung maritimen Zugangs zum Kanal Gent-Terneuzen im Hinblick auf die logistischen Möglichkeiten" ist wie folgt formuliert.
Sondieren der Problematik des maritimen Zugangs der Kanalzone Gent-Terneuzen anhand des logistischen Potenzials dieser Kanalzone und der möglichen Lösungsvarianten, mit dem Ziel, Voraussetzungen zu schaffen für die wünschenswerte und notwendige Entwicklung der Kanalzone Gent-Terneuzen im Allgemeinen und die hafengebundenen Aktivitätencluster im Speziellen.
Ziel dieses Projekt ist also das Liefern von Beiträgen zur Vorbereitung der politischen Beschlussfassung anhand von Forschungs- und Prozesslinien.
Um im September 2008 eine Sondierung maritimen Zugangs zum Kanal Gent-Terneuzen im Hinblick auf die logistischen Möglichkeiten zu erreichen, ist ein Forschungsprogramm erstellt worden. Die Projektgruppe KGT2008 ist im Auftrag von Flandern und den Niederlanden mit der Umsetzung dieses Programms beauftragt. Die Projektgruppe liefert die Ergebnisse im Rahmen der Sondierung in zwei Phasen; in Form eines Zwischenberichts "Problemanalyse“ (März 2007) und eines Endberichts (September 2008).
Die Projektgruppe KGT2008 wurde von Flandern und den Niederlanden damit beauftragt, ein Forschungsprogramm zu erstellen und durchzuführen, wobei die Prozessaspekte der Betroffenen in der Region zu berücksichtigen sind. Die inhaltliche Formgebung der Ergebnisse ist in enger Zusammenarbeit mit den betreffenden behördlichen und gesellschaftlichen Instanzen in Flandern und den Niederlanden abzustimmen, mit dem Ziel, eine weitgehend breit getragene und hochwertige Beschlussfassung vorbereiten zu können. Die Projektgruppe besteht aus Flamen und Niederländern.
Die Rolle der Projektgruppe lässt sich wie folgt charakterisieren:
- Ausführende Instanz des Forschungsprogramms;
- Auftraggeber der gewünschten Forschungen;
- Berichterstatter der Ergebnisse an die jeweiligen Behörden beider Seiten;
- Vermittler im Bereich Joint Fact Finding und neutraler Informant von dem/für das Stakeholders Beratungs-Forum.
Das Ziel von "Joint Fact Finding“ besteht aus drei Teilen:
- Sinnvolle Nutzung der bestehenden Expertise relevanter Akteure;
- Optimale Koordination der Erschließung von Lücken in der erforderlichen Kenntnis; bis hin zu bedeutungsvollen politischen Entscheidungen;
- Erstellung einer Basis für das neu erworbene Wissen.
„Joint Fact Finding“ ist dabei eine Arbeitsweise im Bereich der Forschung, wobei Akteure gemeinschaftlich getragene Vereinbarungen schließen über:
- Die zu untersuchende Problematik;
- Die relevanten Forschungsfragen;
- Die Tiefe und den Forschungsansatz;
- Eigenschaften der forschenden Parteien (in Übereinstimmung mit den Regeln öffentlicher Ausschreibungen);
- Die zeitliche Abfolge der Forschung;
- Die Art und Weise des Umgangs mit den Forschungsergebnissen.
Für mehr Informationen über die Projektgruppe KGT2008 können Sie Kontakt mit uns aufnehmen:
KGT2008
Postbus 299
NL-4600 AG BERGEN OP ZOOM
Niederlande
Besucheradresse:
Jacob Obrechtlaan 3
4611 AP BERGEN OP ZOOM
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Telefon +31 164 212800
Fax +31 164 212801
E-Mail info@kgt2008.nl oder info@kgt2008.be